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Angst – Ursachen: Depressionen und andere psychische Erkrankungen

Stress und seelische Belastungen lösen Angstgefühle aus. Ängste können zudem bei fast jeder psychischen Krankheit auftreten. Depressionen und Ängste gehen häufig miteinander einher
von Andrea Blank-Koppenleitner, aktualisiert am 06.12.2017

Depression: Wenn die Seele nicht mehr weiter weiß

Thinkstock/Goodshot

Stress, Burn-out: Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper die gleichen Reaktionen aus wie Angst. Anhaltender Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastung und hohe Anforderungen können, wenn keine Phasen der Entspannung folgen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder entladen sich in Panikattacken. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Folge einer solchen Dauerspannung ist häufig eine völlige innere Erschöpfung, ein Burn-out-Syndrom. Die Betroffenen fühlen sich körperlich und seelisch "ausgebrannt", antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit und Herz-Kreislauf-Problemen.

Stressmanagement, gezielte Verhaltensprogramme, Entspannungstechniken und gegebenenfalls unterstützende Psychotherapien helfen Menschen, die unter Stressfolgen und Burnout leiden. Sie lernen dadurch, ihre Energiereserven neu zu füllen, Entspannungsphasen in ihren Alltag einzubauen und zu einem gesunden, ausgewogenen Lebensstil zu finden.


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Depressionen: Oft eng mit Ängsten verbunden

Phobien, Panikstörungen oder generalisierte Angststörungen gehen sehr oft, vor allem wenn sie chronisch werden, mit Depressionen einher. Oft handelt es sich dann um eine gemischte Angststörung. Umgekehrt sind depressive Erkrankungen häufig die Ursache von Angstgefühlen.

Depressionen zeigen sich in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen. Die Auslöser sind vielfältig und nicht immer klar abzugrenzen. Meistens spielen mehrere Faktoren zusammen. Erbliche Veranlagung, Stress, erhebliche körperliche und seelische Belastungen, Verlusterfahrungen, Alterungsprozesse oder körperliche Krankheiten begünstigen die Entwicklung einer Depression. Eine depressive Episode kann sich manchmal auch ohne ersichtliche Ursache einstellen.

Ungleichgewichte im Nervensystem im Gehirn verändern Verhalten und Denken depressiver Menschen in kennzeichnender Weise. Neben seelischen Symptomen treten bei Depressionen auch körperliche Beschwerden auf. Diese können so ausgeprägt sein, dass sich die eigentliche seelische Erkrankung dahinter verbirgt.

Auch die Schwankungen der Sexualhormone im Monatszyklus der Frau tragen offenbar dazu bei, das Gefühlsleben mehr oder weniger stark zu beeinträchtigen. Viele Frauen machen in dieser Richtung ihre Erfahrungen "an den Tagen vor den Tagen" – also in der zweiten Zyklushälfte, bevor die nächste Regelblutung einsetzt. Die Betroffenen fühlen sich körperlich unwohl und seelisch labil.

Die psychischen Veränderungen reichen von Nervosität, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen bis zu vermehrter Ängstlichkeit und können dabei auch depressive Züge annehmen. Zu den vielfältigen körperlichen Beschwerden gehören Schmerzen oder Spannen der Brüste, Krämpfe im Unterleib und das Gefühl, aufgedunsen zu sein. Ärzte sprechen hier vom prämenstruellen Syndrom (PMS). Die sogenannte prämenstruelle Dysphorie (engl. Abkürzung: PMDD) entspricht einer besonders starken Ausprägung, speziell der psychischen Symptome.


Depressionen können sich hinter vielfältigen körperlichen und psychischen Symptomen verbergen

F1online/Cultura Images/Zave Smith

Symptome: Zu den psychischen Anzeichen einer Depression gehören tiefe Niedergeschlagenheit, Gefühlsleere, Müdigkeit und Antriebsmangel. Viele Betroffene leiden unter Konzentrations- und Leistungsschwäche. Ihr Denken kreist unablässig um dieselben Probleme. Schuldgefühle und Ängste hemmen zusätzlich ihre Handlungsfähigkeit. Andere empfinden eine ständige innere Unruhe, obwohl sie äußerlich wie erstarrt wirken. Häufige Begleiterscheinungen sind Schlafstörungen, vor allem Einschlafstörungen und frühzeitiges Erwachen am Morgen mit quälenden Grübeleien. Auch Gedanken an Selbsttötung können sich einnisten und immer bedrohlicher werden. Der Drang, sich von anderen zurückzuziehen, ist sehr ausgeprägt und verstärkt seinerseits die depressiven Gefühle. Auch rastlose Aktivität, Sport- oder Arbeitssucht können Ausdruck eines zugrunde liegenden Leeregefühls und seelischer Verzweiflung sein. Vielfach wechseln gesunde mit depressiven Phasen ab.

Bei einer bipolaren Störung (manisch-depressive Erkrankung) sind die Betroffenen mal depressiv niedergeschlagen und antriebslos, dann wieder manisch übersteigert, hochgestimmt und voller überbordendem Tatendrang, der extreme Formen annehmen kann.

Körperliche Symptome für eine depressive Störung können Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Atembeschwerden, Augenschmerzen, Sehstörungen, Schweißausbrüche, Schwindel- und Gleichgewichtsprobleme sowie Herzjagen oder Herzbeklemmung sein.

Diagnose: Wie bei Angststörungen wenden sich depressiv erkrankte Menschen häufig wegen der körperlichen Symptome an ihren Arzt. Findet der Arzt dafür keine eindeutigen Ursachen, wird er seinen Patienten intensiver befragen. Oft können die Angehörigen aufschlussreiche Hinweise geben. Sie sind es manchmal auch, die den Betroffenen überhaupt erst dazu ermutigen, einen Arzt aufzusuchen. Gibt es Anzeichen für eine ernste depressive Erkrankung, liegen weitere Diagnoseschritte in der Regel bei einem Psychotherapeuten und einem Psychiater. Die Spezialisten können anhand gezielter Fragen und Tests Form und Ausmaß der Störung bestimmen.


Therapie: Ein erster wesentlicher Schritt ist, dass der Betroffene seine Depression anerkennt und bereit ist, fachkundige Hilfe anzunehmen. Die Behandlung richtig sich danach, wie ausgeprägt die Erkrankung ist. Der Arzt wird Therapieverlauf und -erfolg engmaschig überwachen und die Behandlungsschritte entsprechend anpassen.

Unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren, vor allem im Rahmen der Verhaltenstherapie oder der sogenannten psychodynamischen Psychotherapie haben sich als sehr erfolgreich erwiesen. Je nach Schweregrad und Form der Depression können Psychotherapien alleine  oder in Kombination mit Medikamenten, mit Antidepressiva, wirksam sein.

Oft wird ein schwer depressiv Erkrankter auch erst durch den Einsatz von Medikamenten in die Lage versetzt, eine Psychotherapie mitzumachen. Eine medikamentöse Behandlung sollte immer psychotherapeutisch begleitet werden.

Die Behandlung schwerer Depressionsformen, vor allem auch wenn Suizidgefahr besteht, lässt sich meist nur in einer psychosomatischen und psychiatrischen Klinik erfolgreich anbahnen. Dort erhält der Patient ein umfassendes Therapieangebot, das ihm ermöglicht, später auch zu Hause die notwendigen Behandlungsschritte weiterzuführen.

Therapie bei PMS / PMDD: Gegebenenfalls kann der Frauenarzt in Abstimmung mit dem psychiatrisch spezialisierten Facharzt unter regelmäßiger Verlaufskontrolle auch zunächst eine sorgfältig ausgewählte Verhütungsmethode empfehlen, wenn die Frau eine Verhütung wünscht. Positiv kann sich darüber hinaus ein aktiver Lebensstil mit gesunder Ernährung und ausreichender körperlicher Bewegung auswirken.

Ausführlich informiert Sie der Ratgeber "Depressionen".


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Zwangsstörungen: Angst als Antrieb

Eine Sonderform von Angststörungen und Depressionen sind Zwangsstörungen. Dem Krankheitsbild liegen Ängste vor etwas zugrunde, zum Beispiel vor Bakterien oder Ansteckungsgefahr. Das führt zu zwanghaften Handlungen, im genannten Beispiel etwa zu ständigem Händewaschen oder andauerndem Putzen. Bei einem Kontrollzwang prüft der Betroffene beispielsweise unablässig, ob alle Türen geschlossen sind. Andere Formen sind Ordnungs- oder Sammelzwänge.

Zwangserkrankungen treten eher im jugendlichen Erwachsenenalter auf. Experten zufolge haben etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung einmal in ihrem Leben mit krankhaften Zwängen zu tun. Die Betroffenen führen Zwangshandlungen aus oder werden von Zwangsgedanken bedrängt. Das Alltagsleben wird durch die Störung massiv beeinträchtigt. Oft ziehen sich unter Zwängen leidende Menschen von anderen zurück, geraten nicht selten in eine ernsthafte Depression und entwickeln weitere Ängste (siehe auch Kapitel "Angststörungen"). Die Zwanghaftigkeit kann zudem zu Alkoholmissbrauch oder Essstörungen führen.

Auch bei Zwangsstörungen sind  die Ursachen noch nicht eindeutig geklärt. Eine genetische Veranlagung, ausgeprägte seelische Belastungen, traumatische Erlebnisse in der Kindheit, sehr strenge Erziehung, Einsamkeit, tief sitzende Ängste können als auslösende Faktoren zusammenwirken. Ebenso spielen gestörte Nervengleichgewichte in bestimmten Gehirnbereichen eine Rolle.


Symptome: Ein starkes Gefühl von Unsicherheit und Zweifeln veranlasst die Betroffenen, beständig dieselben Handlungen auszuführen, die Sicherheit und Schutz erhöhen sollen. Doch der innere Drang und die Ängste werden nur noch stärker, je häufiger der Betroffene sich wäscht, putzt, das Haus kontrolliert, aufräumt und vieles mehr. Oft ist er danach völlig erschöpft.

Wer an einer Zwangsstörung leidet, kann sich selbst nicht stoppen und auch nicht die zwanghaften Gedanken und Ideen. Diese erkennt er zwar als seine eigenen, aber sie beherrschen ihn gegen seinen Willen. Sie verstärken Ängste und Selbstzweifel immer mehr. So plagt den unter Zwängen Stehenden zum Beispiel unablässig die Vorstellung, bedroht zu werden oder selbst etwas Schlimmes auszuführen. Oder er entwickelt eine wachsende Abscheu vor Schmutz oder Unordnung. Innere Unruhe und Anspannung legen sich nur kurz, wenn die Zwangshandlung ausgeführt wird, kehren aber danach sofort wieder zurück. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmungen sind weitere Begleiterscheinungen. Zwanghaftes Handeln wie Waschzwang führt außerdem zu Hautschäden.

Diagnose: Menschen mit Zwangsstörungen sind häufig bemüht, ihre Problematik lange Zeit zu verbergen. Sie suchen oft erst sehr spät einen Facharzt auf, wenn die Erkrankung schon fortgeschritten ist und die Folgen nicht mehr zu verleugnen sind. Viele gehen jedoch eher zu einem Hautarzt oder einem Nervenspezialisten. So kommt es vor, dass die Störung lange unerkannt bleibt und nicht angemessen behandelt wird. Wertvolle Zeit für eine wirksame Therapie geht so verloren.

Treten sich immer wiederholende Zwangshandlungen und Zwangsgedanken täglich auf, und das mehr als zwei Wochen lang, ist das ein Hinweis für den Arzt, dass eine Zwangsstörung vorliegt. Vor allem, wenn der Patient selbst die Zwänge als belastend und sinnlos empfindet und versucht, etwas daran zu ändern, allerdings ohne Erfolg.

Eine eingehende körperliche Untersuchung bei einem Facharzt für innere Medizin (Internisten) und einem Facharzt für Nervenerkrankungen (Neurologen) dient dazu, andere Erkrankungen, etwa infektiöse Erkrankungen oder Nervenleiden, auszuschließen. Die weitere Diagnose liegt in der Regel bei einem Psychiater und Psychotherapeuten. Der Facharzt wird anhand festgelegter Fragenkataloge und Tests die Zwangsstörung genau eingrenzen und von anderen psychischen Erkrankungen, etwa einer Depression, einer Essstörung oder einer Psychose, abgrenzen. Diese können ihrerseits mit Zwangsgedanken verbunden sein oder sich im Zusammenhang mit der Zwangserkrankung entwickeln.


Therapie: Je früher eine Behandlung einsetzt, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Bewährt haben sich gezielte Programme der kognitiven Verhaltenstherapie. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, die Störung erfolgreich in den Griff zu bekommen, wie mehrere Studien belegen. Wichtig ist dabei, dass der Betroffene die Therapie bis zu deren Ende mitmacht. Je nachdem, wie ausgeprägt die Erkrankung ist, kann der Erkrankte sich in einer Fachklinik stationär oder ambulant in einer Klinikambulanz oder psychotherapeutischen Praxis behandeln lassen. Achten Sie darauf, dass Klinik und Therapeut auch auf Zwangsstörungen spezialisiert sind.

Eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten, in erster Linie mit Antidepressiva, ziehen die Ärzte meist dann in Betracht, wenn die Symptome sehr ausgeprägt sind und die Zwangsgedanken überwiegen. Antidepressiva kommen auch zum Einsatz, wenn zusätzlich eine Depression vorliegt oder die Verhaltenstherapie alleine nicht die erwünschte Wirkung zeigt. Die Teilnahme an Selbsthilfegruppen kann die Therapie unterstützen und Rückhalt für das Alltagsleben bieten.

Lesen Sie mehr zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie im Ratgeber "Zwangsstörungen (Zwangserkrankungen)".


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Besonders belastende Erlebnisse können eine Angsterkrankung nach sich ziehen, die sich in Albträumen, ständiger innerer Unruhe und Anspannung, Schlafstörungen, Reizbarkeit und übersensibler Gefühlslage äußern. Die Ängste zeigen sich eher verdeckt oder häufig in unklaren körperlichen Beschwerden. Alles, was die Erinnerung an das traumatische Ereignis wachrufen könnte, wird gemieden oder verdrängt. Depressionen und Suchterkrankungen kommen häufig dazu.

Lesen Sie mehr dazu im Ratgeber "Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)" (siehe Link weiter unten).


Weitere psychische Erkrankungen, die mit Angstgefühlen einhergehen

Angstgefühle sind ein häufiges Symptom vieler psychischer Erkrankungen. Ängste spielen eine Rolle bei Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Schizophrenien, Psychosen. Jedes Krankheitsbild hat seine kennzeichnenden Symptome, die ein Psychiater genauer einordnen und diagnostizieren kann. Die Behandlung folgt dem jeweiligen Störungsbild, häufig in der Anfangsphase in einer psychiatrischen Klinik.




Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot, W&B/Corbis GmbH, F1online/Cultura Images/Zave Smith, iStock/kalasek, Thinkstock/Phototdisc, dpa Picture-Alliance / Christian Ender, Corbis/Creative Flame
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